Die jüngsten Initiativen der verschiedenen Arbeitsgruppen

Geplante Treffen zur Förderung des Austausches im Bereich Theater


Initiiert von Nele Hertling in Zusammenarbeit mit Nicole Colin (Universität Paris-Sorbonne) zielen die geplanten Treffen darauf ab, konkrete Lösungen für Mobilitätshindernisse in der Kooperation zu finden.
 
 
Die Zukunft des europäischen Theaters:
Künstlerisches Selbstverständnis und kultureller Austausch
Die deutsch-französischen Theater-Beziehungen: Vorbild für die Niederlande und Belgien?
 
im Theater Instituut Nederland (TIN), 
Herengracht 168, 1016 BP Amsterdam, 
Telefon: +31 (0) 20 551 33 00, Fax: +31 (0)20 551 33 03, 
E-mail: info@tin.nl

am 1. und 2. Dezember 2006

Das Sprechtheater hat es im Vergleich zu anderen Kunstformen besonders schwer am kulturellen Austausch teilzunehmen bzw. sich im internationalen Kontext zu behaupten. Allgemein bleibt das professionelle Interesse der Theaterschaffenden und ihr Wissen über die dramatische Kunst im Ausland recht begrenzt und ist häufig von negativen oder positiven Vorurteilen beherrscht.

Ausgehend von diesem Grundproblem soll – unter Berücksichtigung der konkreten Erfahrungen der Theatermacher – die Frage nach der Möglichkeit eines zukünftigen europäischen Theaters gestellt werden: Brauchen wir überhaupt ein europäisches Theater? Was sind in Zeiten zurückgehender öffentlicher Mittel die längerfristigen Perspektiven des Theaters in einem mehrsprachigen Europa? Welche Rolle wird den Theatermachern (national und international) zufallen? Welche Auswirkungen hat die Konzentration der europäischen Kulturförderung auf multinationale Projekte für den Stellenwert des Theaters, das bereits mit bilateralen Projekten häufig überfordert ist?

Die Veranstaltung ist als erstes von mehreren Treffen gedacht, das unter anderem dem Erfahrungs-, Ideen- und Informationsaustausch dienen soll.

Gefördert durch das Goethe-Institut, den Deutsch-französischen Kulturrat, die Maison Descartes Amsterdam, das Theater Instituut Nederland, das Vlaams Kultuurhuis de Brakke Grond, den Deutsche Bühnenverein, die Université de la Sorbonne Nouvelle – Paris 3, die Universität Bielefeld, die Universität Toulouse II – Le Mirail, die Universität Osnabrück, die Universität Marc Bloch (Strasbourg), das Landestheater Schwaben, die Scène Nationale de Valenciennes, das E.T.A. – Hoffmann-Theater Bamberg, die Österreichische Botschaft Den Haag

 

PROGRAMM

Freitag, 1.12.2006
 
20.00 Uhr: Auftaktdiskussion: Brauchen wir ein europäisches Theater?

Samstag, 2.12.2006

9.30-11.00 Uhr: Einführungsdebatte: Die aktuelle Situation des Theateraustausches zwischen Deutschland, Frankreich, Belgien und den Niederlanden: Strukturen, Probleme, Lösungen

11.30-13.00 Uhr und 14.00-16.30 Uhr: Workshop in drei Parallelgruppen

1. Partner oder Konkurrenten? Festival, Koproduktion oder Gastspiel? Welche Formen braucht der Theateraustausch?

2. Netzwerkbildung: Wie kann der Theateraustausch auf allen Ebenen gefördert werden?

3. Die nationale und europäische Kulturförderpolitik und ihre Konsequenzen für das Theater

17.30-19.30 Uhr: Abschlussdiskussion

 

Informationen/Anmeldungen

Eva Hoffmann-Müller: sb@dfkr.org

Nicole Colin: umlauf.colin@hetnet.nl

Joachim Umlauf: umlauf@amsterdam.goethe.org

 

 
 


Deutsch-Französischer Kulturrat
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