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11. Weltkongress der Germanisten
Auf Initiative von Prof. Jean-Marie Valentin, Präsident der Internationalen Vereinigung für Germanistik und Mitglied des Deutsch-Französischen Kulturrates, fand vom 26. August bis 3. September 2005 an der Universität Paris-Sorbonne der 11. Weltkongress der Germanisten statt. Dieser wurde zum ersten Mal in Frankreich veranstaltet. Der vorige fand in Wien im Jahre 2000 statt.
In 30 Arbeitsgruppen engagierten sich 720 Konferenzteilnehmer aus 50 Herkunftsländern. Das Thema des Kongresses richtete den Blick auf „den Konflikt der Kulturen und die Forschung in der Germanistik“. Die Debatten verzahnten soziale, politische, sprachliche und kulturelle Bereiche unter einem interdisziplinären Blickwinkel. Die Germanistik betrachtet auch den skandinavischen, niederländischen (Friesisch und Afrikaans) und jiddischen Sprachbereich. Die Kongressbeiträge werden ab 2006 vom Verlag Peter Lang in Bern (Schweiz) herausgegeben.
Vor dem Hintergrund der modernen Dimension seiner Themen strebte der Pariser Kongress nach einer stärkeren internationalen Ausrichtung. Obwohl Deutschland und Frankreich mit jeweils 160 und 100 Teilnehmern stark vertreten waren, zeigte sich eine große Präsenz der Universitäten Südostasiens (Südkorea, Japan, China), Osteuropas (baltische Staaten, Polen, Ungarn, Rumänien, Ukraine), Ägyptens und nicht zuletzt der Türkei.
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